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Warum Fußpflege?
1. Prävention von Beschwerden und Infektionen
Durch regelmäßiges Reinigen, Trocknen und Eincremen werden typische Probleme verhindert, bevor sie entstehen:
- Vermeidung von Schmerzen: Das Entfernen überschüssiger Hornhaut verhindert schmerzhafte Risse (Schrunden).
- Infektionsschutz: Sorgfältiges Trocknen der Zehenzwischenräume beugt Fuß- und Nagelpilz vor.
- Nagelgesundheit: Richtiges Schneiden verhindert das schmerzhafte Einwachsen von Nägeln.
2. Früherkennung von Krankheiten
Füße können oft erste Anzeichen für systemische Gesundheitsprobleme zeigen. Fachkräfte erkennen frühzeitig:
- Durchblutungsstörungen: Kalte oder blasse Füße können Hinweise auf Kreislaufprobleme sein.
- Fehlstellungen: Veränderungen wie Senk- oder Spreizfüße können im Alter das Sturzrisiko erhöhen und rechtzeitig korrigiert werden.
3. Lebensnotwendig bei Vorerkrankungen (Diabetes)
Für Diabetiker ist die Fußpflege kritisch, da Nervenschäden (Neuropathie) das Schmerzempfinden mindern können.
- Wundheilung: Kleine Verletzungen werden oft nicht bemerkt und können sich ohne Pflege zu schweren Geschwüren entwickeln.
- Professionelle Hilfe: Hier ist eine medizinische Fußpflege dringend ratsam, um Infektionen und Amputationen vorzubeugen.
4. Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens
Die Füße tragen täglich das gesamte Körpergewicht. Pflegeanwendungen wie Fußbäder oder Massagen regen die Durchblutung an, fördern die Entspannung und helfen beim Stressabbau.
Tipp: Untersuchen Sie Ihre Füße regelmäßig auf Rötungen oder Druckstellen, besonders wenn Sie zu trockener Haut neigen, werden Sie aufmerksam bei Nagelverfärbungen oder Hautveränderungen.